Photographie

Eines meiner ältesten Hobbys ist wohl das Photographieren. Ich arbeite mit einer Spiegelreflexkamera, der Canon T 70, und neuerdings mit der Digitalkamera Canon D400. Eigentlich aber verschmähe Autofocus und sonstigen Firlefanz. Mit all den automatischen Programmen hat man ja kaum noch Einfluß auf das Bild.
Vor einigen Jahren habe ich dann begonnen, die Photographie mit dem Gedichte-Schreiben zu kombinieren. Es entstanden bis heute drei Alben, in denen großformatige Bilder mit Texten und allerlei Schmuckutensilien unterlegt wurden.


Barcelona 2001

Blumen 2001


Portugal 1991


Diverse


Diverse

Belletistik: Das Buch Willi

Willi ist mein Bruder, aber dafür kann ich
nichts. Nein, das lasse ich mir nicht in die Schuhe schieben, die
sind ohnehin schon zu eng. Aber laßt uns lieber Willis Welt
betrachten und anhand dessen die Gültigkeit der modernen Zehn
Gebote überprüfen.


Das Buch Willi

Das Buch Willi ist ein völlig neuer
literarischer Ansatz. Satirisch, bissig und vor allem
unerwartet wird der Leser durch Willis Welt geführt, die
durchaus Parallelen zur Wirklichkeit zeigt. Doch wenn
sich ein Leser mit Willi identifizieren sollte, empfehle
ich einen Arzt oder Apotheker.

Ausschnitt :
Kapitel ½

Der Regen war naß und die Nacht war dunkel. Dafür war
Sonntag und das mußte reichen. Schließlich war dies ein
besonderer Tag im Leben von Willi. Ein Tag, an den er
sich noch lange erinnern sollte, falls ihm irgendwann
einmal entsprechend langweilig werden würde.

Willis alter Volkswagen, aufgrund seines Zustandes
absolut unverkäuflich, raste zielstrebig mit einer
Geschwindigkeit jenseits jeder gesetzmäßigen Vorschrift
die Straße hinunter, inmitten des Stadtzentrums. Dort wo
die Straße in eine sachte Kurve überging, um der
Fußgängerzone auszuweichen, und Willi per
entsprechender Reaktion den Wagen nach rechts hätte
lenken sollen, sauste das tüv-lose Monster geradewegs in
die Schaufensterauslage eines Kaufhauses, begrub die
zierlichen und nur spärlich bekleideten Modepüppchen
unter sich und blieb schließlich mit fauchendem Kühler
stehen.
Irgendwo in der Nähe schaltete einer der letzten im
Citybereich wohnenden Bürger der Stadt ein Licht an,
wohl um den Grund für die nächtliche Störung seines
Schlafes herauszufinden. Neben ihm lag seine Gattin und
diese Begründung reichte sichtlich aus, um das Licht
wieder auszuschalten.
Daher bemerkte im folgendem niemand, wie die sich
ausbreitenden Benzingase sich mit der muffigen Luft des
Kaufhauses mischten und wenig später schließlich
aufgrund der brisanten Situation entzündeten, so daß
das Gebäude wenige Sekunden später lichterloh brannte.
Da Willi aber nicht im Wagen saß, interessierte ihn die
Sache nicht weiter. Stattdessen dachte er angestrengt
nach.